Datenrettung – wenn die Hardware streikt

Das Datenmaterial ist für fast alle Unternehmen immens wichtig, um einen reibungslosen Ablauf von Verwaltung und Fertigung zu gewährleisten. Deshalb ist es notwendig, in bestimmten Intervallen sogenannte Backups, wie die Sicherheitskopien in der Fachsprache genannt werden, anzufertigen. Dabei werden die auf den Servern vorhandenen Dateien und Dokumente gesondert gespeichert. Kommen RAID-Systeme zum Einsatz, wie viele neuere Serversysteme sie verwenden, werden sämtliche Festplatten gespiegelt und dadurch auf andere Festplatten kopiert, so dass man eine mehrfache Datensicherung erhält.

Unerlässlich ist die Verwendung von Sicherheitssoftware, wozu Antivirenprogramme und Firewalls zählen. Aktuelle Programme verhindern, dass die Programmierer von Würmern, Trojanern und Computerviren Zugriff auf das betriebliche Netzwerk erhalten. Aber auch auf anderen Wegen kann es zu einem Datenverlust kommen – beispielsweise durch Unwissenheit oder Absicht eines Mitarbeiters. Der recht bekannte Festplattencrash stellt eine weitere Ursache dar. Selbst Brand- und Wasserschäden sind keineswegs selten.

monitor-1307227_640Tritt trotz aller Sicherungsmaßnahmen ein Datenverlust ein, können Spezialisten für Datenrettung meist schnelle Hilfe ermöglichen. Selbst in besonders schwierigen Fällen und bei beschädigter Hardware sind sie oft in der Lage, das endgültige Aus für die Daten zu verhindern und eine Datenwiederherstellung durchzuführen. Die extrem staubempfindlichen Magnetscheiben der Festplatte werden von dem Dienstleister für Datenrettung in einem Labor mit Reinraumbedingungen ausgelesen und auf ein anderes Laufwerk übertragen. Die beim Kunden eingesetzte Hardware wird auch hier verwendet. Anschließend erfolgt der Einbau der Magnetscheiben in eine neue Festplattenmechanik, eine erneute Datensicherung auf einem zweiten Datenträger und dann von dort aus die Wiederherstellung.

Eine Datenrekonstruktion ist also eine aufwändige Angelegenheit und deshalb natürlich auch nicht unbedingt preiswert zu nennen. Allerdings hängt der Preis von der Datenmenge ab und von der verwendeten Hardware, wobei RAID-Systeme selbstverständlich teurer sind als herkömmliche Konsumerfestplatten. Es sollte unbedingt vor einer Beauftragung ein Kostenvoranschlag eingeholt werden, damit man entscheiden kann, ob der Wert der Daten über dem der Datenrettungskosten liegt.
Sowohl im Internet als auch in Branchenbüchern sind verschiedene Unternehmen aufgeführt, die sich mit Datenrettung beschäftigen. Allerdings handelt es sich überwiegend um Partneragenturen der eigentlichen Datenretter, an die die Hardware weitergeleitet wird.

Das Internet – Ein geschichtlicher Abriss

Die Anfänge des Internets liegen schon in den 60er und 70er Jahren. Allerdings wurde das Internet hier nur zu Zwecken der Verteidigung in Zeiten des kalten Krieges genutzt. Zur kommerziellen Nutzung, bei der das Internet für jede Privatperson interessant wurde, wurde 1993 das WWW entwickelt, was dem Internet die große Popularität bescherte.

In den Anfängen der privaten Nutzung wurde die Verbindung zum Internet mittels Modem hergestellt. Eine sehr langsame Verbindungsart, die auch nur geringe Mengen an Datentransfer ermöglichte. Später wurde die Einwahl mittels Modem abgelöst, als die Technik von ISDN entwickelt wurde. Damit wurde nicht nur ermöglicht eine größere Anzahl von Daten aus dem Netz zu laden, sondern auch der Seitenaufbau auf dem Computer der Homepages wurde schneller. Per ISDN konnten auch erstmals ohne größere Verbindungsprobleme Multiplayer-Online-Games gespielt werden. ISDN war somit schon eine recht gute Möglichkeit das Internet zu nutzen, revolutioniert wurde sie von der neuesten Entwicklung im Bereich der Internetverbindungen DSL.

macbook-577758_640DSL steht für Digital Subscriber Line und bezeichnet eine Breitbandinternetverbindung mit der nun in sehr kurzer Zeit sehr große Datenmengen übertragen werden können. Gab es in den Anfängen von DSL nur einen Einzigen großen DSL Anbieter, so hat sich dies mittlerweile geändert und auf dem Markt gibt es eine Vielzahl verschiedener DSL Anbieter, die Ihre Leistungen zu unterschiedlichen Konditionen bereitstellen. Daher sollte bei der Wahl zu DSL ein Anbietervergleich durchgeführt werden um die beste und günstigste Verbindungsmöglichkeit per DSL herauszufiltern.

Die Tarife unterscheiden sich je nach Anbieter erheblich voneinander und es sollte immer auch auf das angegebene Datenvolumen das in den Tarifpaketen enthalten ist berücksichtigt werden. So gibt es bei den Anbietern von DSL Angebote für Vielsurfer, Angebote für Wenigsurfer und auch spezielle Angebote für Menschen, die sich vermehrt Multimediadownloads tätigen, da diese ein sehr großes Datenvolumen haben. Ein Vergleich lohnt sich also immer um nachher nicht mehr als nötig zahlen zu müssen, oder einen Tarif gewählt zu haben, der nicht zu den eigenen Anforderungen die man an den DSL Tarif gestellt hat passt.

Firefox in der neuen Version 46.0

Normalerweise heisst es bei großen Softwareupdates: das Warten hat ein Ende. Nicht so bei den Codern von Mozilla, ihr Browser wird mittlerweile schon fast im Monatsrhythmus erneuert, am 8. November 2011 ist Firefox 8 erschienen. Erst im September erschien Version 7, doch schon ist die neue Version Mozilla Firefox 8 für Windows, Macintosh und Linux erschienen mit dem Ziel, weiter Marktanteile gegen die Konkurrenz von Microsoft, Opera und Google zu gewinnen und die Nutzer des Browsers auf dem neuesten technischen Stand zu halten.
Optisch bleibt alles beim Alten, kein User muss sich für Firefox 8 umgewöhnen. Neu sind lediglich der Platzhalter für Webseiten, die kein Bild in der URL – Leiste definiert haben und bei den Lesezeichen findet der geneigte Benutzer jetzt auch seine Downloads.
Firefox Browser Version 46.0
Auch Geschwindigkeitstuning stand für Mozilla nicht ganz oben im Lastenheft, der Seitenaufbau wurde in Firefox 8 nicht sonderlich optimiert. Ein anderes Geschwindigkeits- feature dürfte so manchen Nutzer jedoch freuen: wurden bisher bei einem Abstürzen des Browers und anschließendem Neustart alle geöffneten Tabs erneut geladen, was natürlich enorme Mengen an Arbeitsspeicher und Netzwerkbandbreite verschlang, so lädt Firefox 8 den Inhalt eines Tabs nach dem Neustart erst dann, wenn der Benutzer darauf klickt. So werden Ressourcen gespart, die erst beim anklicken des Tabs geladen werden müssen.

Wirklich ans Eingemachte geht es bei Firefox 8 beim Thema Add-on-Optionen:
Add-ons die sich gegen den Willen des Nutzers im Hintergrund selbst installieren und nur mühsam wieder entfernt werden können, haben mit Firefox 8 keine Chance mehr.
Bei jedem Neustart des Browsers wird dem User eine Liste dieser Installationen präsentiert und daneben findet sich gleich der Button, um Firefox 8 von diesen ungebetenen Gästen zu bereinigen.

Ähnlich verhält es sich bei einem Update von der Vorgängerversion: Beim ersten Start von Firefox 8 werden alle installierten Add-Ons überprüft, daraufhin ist es dem User überlassen, welche davon er behalten und welche er lieber deinstallieren möchte.

Indirekt steigt dadurch auch die Performance von Firefox 8, sind die vielen unerwünschten Programme doch große Ressourcenfresser, die das ganze System in die Knie zwingen können. Außerdem neu mit an Bord: Bei den Suchanbietern kann nun auch der Infodienst Twitter nach relevanten Keywords durchsucht werden. Firefox 8 ist erhältlich für Windows, Linux und Apples Macintosh und kann unter http://www.mozilla.org heruntergeladen werden.

Mittlerweile ist mit den Versionsnamen 7 und 8 nichts mehr anzufangen. Version 46.0 heißt die derzeitige Version, die mit geringfügigen Updates zu den Vorgängerversionen stetig Verbesserung erlangt. Der Firefox Browser ist mittlerweile einer der beliebtesten Browser und auf vielen Windows Plattformen eine gute Alternative für den umstrittenen Internet Explorer. Auf Apples Mac Betriebssystemen ist der Safari-Browser noch die Nr. 1 unter den Browsern, dennoch erfreut Firefox sich auch auf dieser Plattform großer Beliebtheit.

Neue Versionen des Browsers werden mittlerweile nicht mehr groß angekündigt, sondern vielmehr per Update einfach zwischendurch – fast unbemerkt – heruntergeladen. Dies geschieht sehr schnell und ist nicht aufwendig. Weiter so!

Kabel – die Alternative zum herkömmlichen DSL?!

Der DSL Markt ist heiß umkämpft und die Werbung verspricht vollmundig das schnelle, supergünstige und überall verfügbare Internet per DSL. Dabei unterbieten sich die einzelnen Provider preislich oder mit Zusatzangeboten fast monatlich.
Doch in den Ohren derer, bei denen DSL dennoch nicht verfügbar ist, klingen solche Versprechungen wie Hohn. Vor allem in ländlichen Gebieten bzw. Stadträndern ist trotz Werbeaussagen kein DSL verfügbar, weil es für die Betreiber wirtschaftlich nicht rentabel ist.

Zwar kann per Modem bzw. UMTS fast überall gesurft werden, jedoch wird aufgrund der sehr großen zu übertragenden Daten dies zu einem Geduldsspiel. Auch schreckt viele, bei DSL über Satellit bzw. über Funk, die hohen Anschaffungskosten sowie die laufenden Unterhaltskosten ab.
Worin besteht also die Alternative? Hier bietet sich das Netz der Fernsehkabelbetreiber an, welches fast wirklich überall verfügbar ist. Je nach Region Deutschlands und Bundesland sind verschiedene Kabelprovider vorherrschend. In Nordrhein-Westfahlen und Hessen ist dies “Kabel Unity Media”, in Baden-Würtemberg “Kabel BW” und im übrigen Teil Deutschlands “Kabel Deutschland”. Durch die Rückkanalfähigkeit ist es wunderbar für das Senden und Empfangen von Daten geeignet und ermöglicht somit einen Internetzugang bzw. Telefonieren über das Internet (VOIP). Auch in der Frage nach der Geschwindigkeit steht das Kabel-Netz in nichts dem herkömmlichen DSL über die Telefonleitung nach. Es werden sogar bei einigen Providern Geschwindigkeiten von bis zu 25 MBit/s erreicht, was einem VDSL Anschluss entspricht, welcher heutzutage in nur wenigen Städten verfügbar ist.

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Aber auch der Preis gegenüber herkömmlichen DSL spielt eine wichtige Rolle. So entfallen die Kosten für einen herkömmlichen Telefonanschluss und es besteht sogar die Möglichkeit, das Fernsehen vom Internet zu trennen. Dies bedeutet, man kann zwischen nur Fernsehen bzw. Internet oder beides zusammen auswählen. Dies führt ebenfalls zu einer Senkung der monatlichen Kosten.

Aber ebenso, wenn sowohl DSL als auch Kabel verfügbar sind und man mit einem schnellen Internetzugang zum Surfen und telefonieren liebäugelt, sollten dennoch die Preise und der Leistungsumfang verglichen werden. Häufig erweist sich Kabel als preisliche Alternative.

Geringe Anschaffungskosten, der niedrige monatliche Unterhalt und die hohe Verfügbarkeit sind neben anderen Faktoren die Hauptkriterien, um Kabel auch als Wahl gegenüber herkömmlichen DSL in Betracht zu ziehen.

Was ist Webdesign?

Webdesign umfasst die Gestaltung (Visualisierung), den Aufbau (Layout) und die Nutzerführung von Internetseiten. Eine Internetagentur (auch Werbe- oder Designagentur genannt) hat dabei die Aufgabe einen Kompromiss zwischen den Wünschen des Auftraggebers und den Anforderungen der Besucher zu finden. Dies fängt bei der Farbgebung an und hört bei einzelnen Gestaltungselementen auf.

web-845806_640Es gibt zwei wesentliche Merkmale die sofort auf den Besucher einer Internetseite wirken: die reine Optik und die Benutzerfreundlichkeit der Seite. Beides sollte bei einer guten Webseite ausgeglichen sein, um den Besuchern ein gutes Bild zu geben und ihm Informationen zu vermitteln. Die Gestaltung der Seite hängt aber nicht nur von den Grafiken ansich ab, sondern auch von deren Anordnung, von Texten und vom Gesamtbild der Internetseite.

Zusätzlich muss der Designer aber auch die technischen Merkmale beachten. Eine Seite mit vielen Bildern braucht z.B. auf langsameren Rechnern eine längere Ladezeit und verbraucht mehr Ressourcen; außerdem sind Bilder nicht suchmaschinentauglich, da diese nur Texte erkennen.

Für den Designer gilt also die Gratwanderung zwischen Bildgestaltung und technischer Verwirklichung. In der heutigen Zeit richtet sich der Trend ganz deutlich zu einfacheren, seriös anmutenden Designs, die sehr suchmaschinenfreundlich sind.