Gebrauchtes im Internet kaufen & verkaufen

Wer im Internet gebrauchte Sachen kaufen oder verkaufen will, sollte auf einige Dinge achten. Das wichtigste ist wohl die Wahl des richtigen Anzeigenmarktes. Es bringt nicht viel ein Sofa auf einer Seite zu inserieren, wo hauptsächlich Technik angeboten wird. Hier ist die Zielgruppe die sich für Sofas interessieren wird doch eher gering.

love-seat-1090458_640Auch wenn sie eine Anzeige setzen sollten sie beachten, dass bei dem Verkauf auch Versandkosten entstehen, welche Sie mit berücksichtigen müssen. Wenn sie keine Extraoption zum eintragen dieser Kosten haben, sollten Sie sie in der Artikelbeschreibung aufführen bzw. auf den Preis aufschlagen und in der Beschreibung darauf hinweisen. Ähnliches gilt, wenn Sie der potentielle Käufer eines Artikels sind. Schauen Sie genau nach den Versandkosten, nicht dass sich beim Online-Shopping ein vermeintliches Schnäppchen am Ende noch als horrender Wucher entpuppt, da der Verkäufer erst nach dem Kaufabschluss seine Versandkosten preisgibt.

Als Käufer sollten Sie ebenso auf das Produktbild achten. Dieses Bild sollte unbedingt ein Originalbild des zu verkaufenden Produkts sein und nicht etwa ein professionelles Produktbild aus dem Internet. Neben dem Bild kann auch der Preis viel über den Zustand eines Produktes aussagen. Angebote die deutlich zu billig sind, haben mit Sicherheit Mängel, denn Verkäufer, die sorgsam mit ihrem Eigentum umgegangen sind, werden auch einen höheren Preis dafür verlangen.

capriola-sport-140325_640Wenn Sie diese Tipps beherzigen, sollten Sie eigentlich keine schlechten Überraschungen mehr erwarten. Denken Sie aber daran, dass nach neuem EU-Recht auch Privatpersonen 1 Jahr Garantie auf Ihre Angebote geben müssen, es sei denn, dass Sie dies ausdrücklich ausschließen. Sie können sich also als Käufer darauf berufen. Als Verkäufer wäre es natürlich Klug diesen Garantie- und Umtauschanspruch nicht zu gewähren.

Vor allem lohnen sich vorherige Preisvergleiche für den Käufer und Verkäufer, so sehen sie schnell die allgemeine Preislage von ähnlichen Sachen und fallen so als Käufer nicht auf überteuerte Angebote herein. Als Verkäufer können Sie den Preis für Ihren Artikel an das allgemeine Preisniveau anpassen und erhöhen so die Verkaufschancen.

Webhosting mit E-Mail-Speicher

Bei den meisten Hosting Angeboten ist E-Mail als grundsätzliches Feature enthalten. Doch E-Mail ist nicht gleich E-Mail: es gibt verschiedenartige Merkmale auf die man bei Anmietung von Webspace achten sollte.

Ein erster Unterschied ist die Anzahl der E-Mail-Adressen, die im Webhosting Paket enthalten sind.
Doch nicht nur die Anzahl, auch der jeweilige Speicher kann entscheidend sein. Je nach der Verwendung der Homepage oder der Dienste im Allgemeinen sollte man zum Beispiel vorher wissen, ob man etwa mehr Adressen mit weniger Speicher, oder aber weniger Adressen mit dafür mehr Speicher benötigt.

email-824310_640Ein weiterer Unterschied sind Scheinadressen (Weiterleitungen) und real existierende Postfächer. Diese kann es entweder im POP3 oder im IMAP Format für die Domain geben. POP3 (Post Office Protocol Version 3) ist preiswerter, aber auch einfacher. Es ist vor allem für private E-Mail oder für kleinere Geschäftsauftritte geeignet. Die Mails werden auf den eigenen Rechner geladen, die Verbindung zum E-Mail-Server wird nur temporär aufgebaut.

Beinhaltet das Webhosting Paket IMAP, so meint es damit das „Internet Message Access Protocol“. Wenn der Nutzer online ist, bekommt er seine Mails automatisch. Die Mails können auf dem Server verbleiben und sind so von verschiedenen Clients abrufbar. So wird der Verkehr zentral archiviert und kann ebenso zentral verwaltet werden. Dies eignet sich vor allem für nichtstationäre Clients. So richtet sich IMAP auch vor allem an professionelle Benutzer und größere Unternehmen mit verzweigten Strukturen.

Das Hosting Paket beinhaltet auch eine festgelegte Menge an Mailspace. Dieser ist oft bei den verschiedenen angebotenen Paketen proportional an die Höhe des Webspace gebunden. Viel Webspace heißt in der Regel auch höherer Traffic, mehr E-Mail und mehr als eine Domain im Angebot. Der Postfachspeicher sollte auf die Bedürfnisse abgestimmt sein, private Homepages brauchen eher weniger Postfächer mit dafür mehr Speicherplatz, bei geschäftlicher Nutzung kann dies umgekehrt sein. Pro natürlicher Person braucht man nicht mehr als ein Postfach, weitere E-Mail-Adressen können dann durch Weiterleitungen oder Scheinadressen erstellt werden.