Wie man einen Online-Shop richtig auf die Beine stellt

Um heutzutage einen Onlineshop aufzusetzen, bedarf es schon ein wenig mehr Planung als so manch einer sich das vielleicht vorstellen mag. Wer Waren über das Internet verkaufen möchte, sei es über eine Auktionsplattform oder über ein reines Shopsystem, der sollte sich zuvor einige Gedanken wie beispielsweise zu rechtlichen Dingen und zur Ablaufprozessgestaltung machen.

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So ist es derzeit sehr schwierig, ein rechtlich unanfechtbaren Onlineshop auf die Beine zu stellen. Hier sollte man sich von einem spezialisierten Anwalt beraten lassen, der unter anderem Hilfestellungen zu den Formulierungen der AGB gibt und die gesamte Gestaltung des Shops auf rechtliche Unbedenklichkeit überprüft. So vermeidet oder wenigstens verringert man die Gefahr, dass es wegen offensichtlichen Kleinigkeiten zu Streitereien kommt. Beispielsweise ist haargenau auf die gesamte Preisdeklarierung mit wie auch ohne Mehrwertsteuer zu achten. Ebenso müssen die Versandkosten genau aufgeschlüsselt werden. Vor allen Dingen sollten diese Informationen auch abrufbar sein und leicht auf der Webseite zu finden sein. Diese und weitere Dinge müssen auf jeden Fall abgeklärt werden. Speziell bei Shops, die Bekleidung verkaufen, gibt nochmals sehr spezielle Richtlinien.

Ohnehin ist es ratsam, eine Internet-Agentur mit der Programmierung des Webshops zu beauftragen. So kann man schon einmal sehr genau die Wünsche äußern, was alles mit dem eigenen Onlineshop möglich sein sollte und Vorgaben für das Design liefern. Die Profis unter den Designern, die schon mehrere solcher Projekte betreuen, kennen ganz sicher noch den ein oder anderen Kniff, um das Projekt erfolgreich werden zu lassen. So gibt es beispielsweise bei vielen Webshops noch Defizite bei den gesamten Warenkorb-Prozessen und Zahlungsroutinen.

basket-156835_640Empfehlenswert bei den Zahlungsmöglichkeiten ist es, nicht nur die Nachnahmelieferung und Vorausüberweisung anzubieten, sondern auch gleich die Kreditkarten-Zahlung zu implementieren. Viele Leute haben schön längst eine MasterCard oder Visa-Karte, die sie zum Einkaufen in Webshops nutzen. Man muss einmal bedenken, dass Banken zum Girokonto oftmals gleich noch eine Kreditkarte kostenlos mit dazu geben. Hier würde man sich also selbst die Wege verbauen, wenn man nicht auch die modernen Zahlungsmittel integriert. Wer von seinen Kunden erwartet, dass sie per Vorabüberweisung vom Girokonto oder die zumeist teurere Variante der Nachnahmelieferung wählen, der dürfte ganz schnell an Umsatzeinbußen leiden.

Es gibt natürlich noch viele weitere Dinge abzuklären, die im Einzelfall sehr unterschiedlich gewichtet sein können. Deshalb einen Profi in dieser Hinsicht zu fragen, ist ganz gewiss der richtige Ansatz.

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